Anpassungsstörung sind fehlangepasste Reaktionen auf kritische aber nicht traumatische Lebensereignisse. Dies können sowohl einmalige Belastungen, wie ein Beziehungsabbruch, ein Todesfall oder der Arbeitsplatzverlust sein, als auch anhaltende einschneidende Belastungen wie Armut, Migration oder eine schwere körperliche Erkrankung. Auch generell positiv bewerte Lebensereig-

nisse wie die Geburt eines Kindes, eine Hochzeit oder der Renteneintritt können zu einer Anpassungsstörung führen.

 

Das subjektive Empfinden des Ereignisses, die individuelle Belastbarkeit und (nicht) vorhandene Bewältigungsstrategien sind entscheidend für die Krankheitsentstehung und ihren Schweregrad.

Was hilft?

In der Therapie bauen wir zunächst den emotionalen Druck ab unter dem Sie stehen.

Anschließend können wir uns auf Ihre sozialen Ressourcen fokussieren und gemeinsam weitere hilfreiche Strategien zur Bewältigung des Ereignisses erarbeiten oder wie es Ihnen möglich ist nicht Veränderbares zu akzeptieren. Weiterhin befassen wir uns mit den Themen Selbstwert und Motivation.

 

Nicht immer ist eine Anpassungsstörung therapiebedürftig.

Wenn Ihnen aber wichtiger Beistand Ihres Umfelds fehlt oder Sie durch andauernde starke Stimmungsveränderungen in Ihrer Lebensführung eingeschränkt sind, nehmen Sie gerne Kontakt zu mir auf.