Ritual oder Zwang?

Jeder Mensch hegt bestimmte Befürchtungen oder geht gewissen Ritualen nach. Daher ist der Übergang zum Zwang oftmals fließend.

Erst ungünstige Bewältigungsversuche wie Gedankenunterdrückung, übermäßiges Sicherheitsverhalten oder rigorose Situationsvermeidung führen zu Leidensdruck und Problemen in der Alltagsbewältigung.

Im Vordergrund einer Zwangserkrankungen stehen aufdrängende Zwangsgedanken und -impulse, welche Angst und Unsicherheit hervorrufen sowie willkürliche, aber unfreiwillige Zwangshandlungen.

 

Die positive Absicht dahinter ist der Versuch Gefühle von Angst, Ekel oder Schuld zu neutralisieren. Dies gelingt auch - jedoch nur vorübergehend.

Darum kann eine Ausbildung von Zwangsritualen die Folge sein.

Was hilft?

Wir beleuchten gemeinsam Ihre persönlichen "Denkfallen" und deren Ursprung (z.B. Perfektionismus, übertriebenes Verantwortungsgefühl).

Sie erhalten praktische Hilfe, wie Sie diese Verzerrungen entschärfen können. Dabei arbeiten wir auf verschiedenen Ebenen.

Sie lernen beispielsweise, wie Sie einen emotionalen Abstand zu Ihren Zwangsgedanken oder -befürchtungen gewinnen können ohne diese bekämpfen oder unterdrücken zu müssen.

Auch die begleitete Konfrontation in alltagsnahen Situationen (also außerhalb der Praxis) kann eine sehr effektive Intervention sein.

 

Wiederkehrende unangenehme Handlungsimpulse können erste Anzeichen für eine Zwangsstörung sein. Kontaktieren Sie mich gerne unverbindlich für eine Abklärung.